Bericht Trainingslager Mallorca


So kann die Saison starten. Acht Ritzelrocker verbrachten die Fasnachtswoche im Trainingslager auf Mallorca. Mit geliehenen Rennrädern und in einem recht luxuriösen Hotel konnten wir die Insel ausgiebig erkunden. Meist wurde in zwei Gruppen gefahren und dank der Unterstützung der Ortskundigen Kerstin mit Ehemann Martin fanden wir auch viele schöne Sträßchen mit wenig Verkehr. Die Vorarbeit von Raphael, der für beide Leistungsgruppen bereits sechs Touren erarbeitet hatte zahlte sich mehrfach aus. So konnte Gruppe 1 die Woche über 734 km und 8135 Hm sammeln. Auch Gruppe 2 kam in der Woche auf ca. 535 km und 4525 Hm. Dazu kommt noch eine kleine Gruppenausfahrt am letzten Tag für drei Unermüdliche.
Wenn ihr das Google Earth Plugin in eurem Browser integriert habt, könnt ihr unsere Königsetappe auf Mallorca aus der Vogelperspektive verfolgen.




Unsere einzelnen Etappen gibt es als Download bei gpsies.de wenn ihr hier auf weitere Informationen klickt.

Trainingslager in Mallorca

OK jetzt gehöre ich wohl zu den Rennradjunkees. Vielleicht, aber die Strecken die wir vorhaben auf Malle zu fahren sind für den ein oder anderen trotzdem interessant. Alle sind zum Download geeignet unter gpsies.com.

Hier gibts alle Strecken als Download bei gpsies.com

Wintertraining = Intervalle

Im Winter kann es kalt und ungemütlich werden auf dem Rad. Deshalb geht die Motivation zurück sobald die Kälte unter die Kleider schlüpft. Abhilfe schaffen da Ausfahrten von maximal 2 - 3 Stunden mit Intervallen als Aufwärmer. Z.B. 20 - 30 einfahren, dann eine längere Ebene Strecke suchen (2-3 km oder ca. 5 Minuten) auf dieser fährt man im Entwicklungsbereich (Herzfrequenz zwischen 80 und 90 % von maximaler Herzfrequenz), aerob-anaerobe Schwelle. Danach eine Erholungsfahrt bis der Puls wieder im Grundlagenbereich ist. Dann das nächste EB Intervall. Nach 6 Intervallen sollte man den Heimweg antreten und locker ausrollen.
Meine Intervallstrecke: Richtung Gengenbach von Schönberg bis Schwaibach (Intervall), danach links über Bahngleise, Kinzig und Bundesstraße dann von Strohbach bis Fußbach (Intervall), dort wieder links nach Schwaibach.
Meine Trainingsformen, immer nur eine Intervallform pro Trainingseinheit:

  1. Kraft aufs Pedal: Bei Trittfrequenz von 70 bis 90, maximal tretbaren Gang einlegen ohne zu übersäuern. 
  2. Frequenztraining: Trittfrequenz im Intervall auf 110 bis 140 bei niedrigem Gang kurbeln. Nicht anfangen zu hoppeln.
  3. Geschwindigkeit: Trittfrequenz im Intervall von 90 bis 110, maximal durchhaltbare Geschwindigkeit beibehalten.

Saisonende am Kaiserstuhl

Bei herrlichem Herbstwetter war diese 160 km Runde ein Hochgenuss.

Kurzinfo: 160 km, 1800 Hm, ca. 6 h

Texas Passhöhe


Während die MTB-Ritzelrocker neue Trails suchten und fanden, fuhren wir einen "kleinen" Marathon an den wärmsten Ort Deutschlands, Ihringen am Kaiserstuhl. Erst im Ziel beim Abschlußessen und einer Weizenkaltschale waren wir wieder vereint.
Zunächst die Berge Geisberg von Steinach aus und Streitberg von Schweighausen erklimmen, um dann durch das Bleichtal nach Kenzingen zu gelangen. Am Ortsende Kenzingen rechts Rtg. Endingen a.K. zur Anfahrt an den Vulkan.
Natürlich darf dabei der "Texaspass" zwischen Königschaffhausen und Oberbergen nicht fehlen. Eine weitere Überquerung des Kraterrandes führt uns von Oberbergen zurück nach Bahlingen, dort rechts und am Fuße des Kaiserstuhls nach Ihringen. Nach einen Einkehr (Martinshofschenke in Ihringen, sehr empfehelenswert) geht es an den Rückweg, der uns über Wasenweiler, Gottenheim, March und Reute nach Emmendingen führt. Dort Rtg. Norden und nach kurzer Strecke rechts Rtg. Mundingen, Landeck abbiegen, um auf die Höhe von Freiamt zu gelangen. Aussicht auf Kandel, Feldberg und den Vogesenkam genießend bis zum Streitberg weiterfahren. rechts Rtg. Schweighausen und unten links Rtg. Lahr. In Seelbach vor der Eisdiele rechts auf die alte Schönberger Straße und dann die letzte Abfahrt nach Biberach. Im Kinzigtal geht es auf den Heimweg.

SURM - Schwarzwald Ultra Rad Marathon

Die Veranstaltung ist ein absolutes muss im Schwarzwald. Immer am dritten Septemberwochenende können drei Strecken (230, 155 und 90 km) bestritten werden. Die Strecke ist nicht abgesperrt und es besteht keine Zeitnahme. Dennoch ist man auf ruhigen, wenig befahrenen Straßen unterwegs und Gruppen bilden sich immer wieder.

Die Strecken sind toll ausgewählt und erklimmen die schönsten Berge des Mittleren Schwarzwaldes. Die Verpflegung ist üppig und sehr abwechslungsreich. An der letzten Station gibt es bereits das erste Alpirsbacher Klosterbräu alkoholfreie Weizen. Hier finden sich nach einem Bier und einem Schwätzchen immer Gruppen, welche die letzten 40 welligen km in Angriff nehmen. Die Organisation ist Spitze, so auch die Nudelparty mit Salatbuffet.

Leider wird die Veranstaltung unterschätzt. Wenn nicht mehr Fahrer dieses Tolle Radevent fahren, wird es dieses Highlight im Schwarzwald bald nicht mehr geben. Wäre schade!!!
Alle die ich kenne finden sie besser organisiert als mancher Alpenmarathon. Schaut doch mal ins Gästebuch des SURM.

Die lange Tour ist natürlich hart: mit 230 km und über 4000 Hm nur für gut trainierte Fahrer zu schaffen, zumal der Kandel als längster Anstieg erst nach 130 km erreicht wird.

Die mittlere ist für alle Hobbyfahrer gut machbar: mit 155 km und 2000 Hm aber auch nicht leicht. In fünf Stunden kann man im Ziel sein.

Die kurze Tour ist für Jedermann geeignet.

Absolutes Highlight ist die Zielankunft: Achtung rechtzeitig ausklicken sonst wird es schwierig das sofort gereichte Freibier in Empfang zu nehmen. Bei Freibier ohne Ende kann man mit den anderen Fahrern noch lange Fachsimpeln.

Wer noch nie mitgemacht hat, hier der Link zur SURM Seite!!!